TSB Ravensburg 0:1 SV Vogt / Spielbericht

14.04.2019

Dass die mitgereisten Fans des SVV kein 9:0 Schützenfest wie im Hinspiel erwarten konnten, war eigentlich schon vor Anpfiff klar, dass sie letztlich allerdings so magere Kost ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, war dann doch etwas enttäuschend. Bei nasskalten Temperaturen war vor allem die Heimmannschaft direkt auf Temperaturen und konnte nach knapp 2 Minuten die erste Chance für sich verbuchen. Der „Uwe Seeler-Gedächtniskopfball“ von Hübner verfehlte allerdings knapp sein Ziel. Vogt hatte in der Anfangsphase gehörig Probleme in die Partie zu finden und so erarbeitete sich der TSB langsam aber sicher seine Chancen. Die größte davon vergab Kapitän Erlenbusch, als er freistehend aus knapp 12 Metern völlig verzog. Im Anschluss wagten sich dann auch die Gäste so langsam mal ins Offensivspiel. Die erste Chance des SVV hatte es dann aber gleich in sich. Nach einem starken Flugball von Pöckl in die Spitze war Schröttle nicht mehr zu halten und umkurvte den Torwart. Letztlich fehlten ihm aber doch noch ein paar PS, denn aus sehr spitzem Winkel brachte er dann Ball dann nicht mehr über die Linie. Vogt war in der Folgezeit etwas wacher, die offensiven Aktionen wurden zum Unmut von Trainer Tangl jedoch sehr schlampig ausgespielt und so blieb es beim torlosen Remis zur Pause. Nach Wiederbeginn kam der SVV nun wesentlich besser aus der Kabine und konnte eine kleine Drangphase starten. Diese sollte letztlich auch zum Führungstreffer führen. Nach einer Ballstafette durchs Mittelfeld konnte D. Sousa auf den durchgestarteten Wucher durchstecken, der sah am zweiten Pfosten den mitgelaufenen Schröttle und servierte ihm den Ball mustergültig auf den linken Schlappen. Die Führung gab den Vogtern allerdings alles andere als Sicherheit. Viel mehr waren jetzt wieder die Gäste am Zug und wagten sich ein ums andere Mal vor den Kasten von Torhüter Scholz. Richtig gefährlich wurde es aber meist nur nach Standards. Nach einer dieser Standards, hätte der streng leitende Schiedsrichter womöglich auch auf Elfmeter für die Hausherren entscheiden können. Der Pfiff blieb allerdings aus. Trainer Tangl reagierte anschließend und brachte A. Mjekiqi und Buemann für die Schlussphase, um mit dem zweiten Treffer die Vorentscheidung herbeizuführen. Die Heimmannschaft hatte nun nichts mehr zu verlieren und warf daher alles nach vorne. Die sich dadurch ergebenen Räume wussten die Gäste allerdings nur bis zum letzten Pass auszuspielen. Im Abschluss war an diesem Sonntagnachmittag gehörig der Wurm drin. So scheiterten zunächst Missenhardt am Pfosten und kurze Zeit später Buemann am glänzend reagierenden TSB-Keeper. In der ein oder anderen Szene wäre vielleicht der Querpass auf den Mitspieler die sicherere Variante gewesen und hätte den Zuschauern einiges an Nerven gespart. So blieb es allerdings bis zum Ende beim knappen 0:1 und somit bei weiteren drei Punkte für die Elf von Werner Tangl.

Das einzig Positive an diesem Spiel bleibt allerdings der Fakt, dass Torhüter Scholz nun schon seit 360 Minuten nicht mehr hinter sich greifen musste und sich nur noch ein Spiel vom vereinsinternen Torlosrekord entfernt ist. Am kommenden Montag (Spiel aufgrund vom Ostersonntag verschoben) kommt mit der SG Baienfurt allerdings eine offensivstarke Truppe an die Jahnstraße, daher wird hier auf alle Fälle eine gehörige Leistungssteigerung nötig sein, um diesen Rekord zu knacken.

 

Team 2 konnte sein Spiel souverän mit 0:3 gewinnen. Trainer Rückert zeigte dabei vorbildlich, wie man junge Spieler an die Aktiven heranführt (Erik Heister zum zweiten Mal in den Kader berufen) und gestandene Spieler als Stütze hinzuzieht (Manne Leuter wurde ebenfalls kurzfristig reaktiviert). Tormaschine Markulin brachte letztlich sein Team mit einem Doppelpack in Front, bis Christian Trunk in gewohnt abgebrühter Manier den 0:3 Endstand vom Punkt herstellen konnte. 


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