SV Vogt 3:3 SV Reute / Spielbericht

14.10.2018

Die Heimspiele des SV Vogt versprechen in diesem Jahr auf jeden Fall eines... Spektakel. Auch heute sollte es wieder ein torreiches, umkämpftes und hitziges Spiel werden. Trainer Tangl begann mit der altbekannten Viererkette aus Maier, Pöckl, Menniger und E. Mjekiqi. Davor durften Greinacher und Cimili flankiert von Kraus und etwas überraschend A. Mjekiqi in der Zentrale ran. Den Doppelsturm bildete wie gewohnt das Duo Schröttle/ Völkel. Das Spiel begann zunächst sehr gut für die Hausherren. Durch sicheres Passspiel und strukturierte Angriffe fand man gut in die Partie. So hätte man auch schon nach knapp 8. Minuten in Führung gehen können, als Maier in der Mitte Schröttle fand, welcher den Ball stark verarbeitete, mit seinem anschließenden Dropkick den Torwinkel allerdings um ca. 1 Meter verpasste. Vogt blieb jedoch weiter dran und sollte sich schon wenig später mit der Führung belohnen. Bei einem kurz ausgeführten Standard pennten die Gäste in der Defensive und so konnte Pöckl gedankenschnell auf Schröttle durchstecken und dessen Drehschuss trudelte Richtung langer Pfosten, dort war letztlich Kraus durchgelaufen und musste nur noch den Fuß hinhalten. Das 1:0 gab den Hausherren aber alles andere als Sicherheit. Viel mehr fand Reute, angetrieben durch den starken Klawitter in der Zentrale immer besser in die Partie. Zunächst sollten einige Halbchancen verpuffen doch in Spielminute 28. war es dann soweit. Der Schiedsrichter entschied nach einem Zweikampf zwischen Scholz und Patent auf Elfmeter für die Gäste. Zumindest eine strittige Entscheidung. Stöckler war es egal und er verwandelte eiskalt zu seinem 6. Saisontor. In der Folge blieb Reute weiter dran, Vogt verlor völlig den Faden und agierte zunehmend mit langen Bällen. Quasi mit dem Pausenpfiff dann die Führung für den SVR. Der flinke Thoma lies über links Innenverteidiger Pöckl ganz alt aussehen und fand in der Mitte Klawitter, welcher abgezockt mit rechts einschob. So ging es mit einem 1:2 Rückstand für den SVV in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sollte dieser allerdings recht schnell egalisiert werden. Völkel und Maier kombinierten sich über rechts toll in den 16ner, wo Letzterer nur noch durch ein Foul gebremst werden konnte. A. Mjekiqi verwandelte den fälligen Strafstoß zum Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Führung fiel allerdings abermals für die Gäste. Die Abstimmung in der Vogter Verteidigung missglückte bei einem weiten Abschlag des Keepers vollkommen und Thoma war letztlich Nutznießer und überlupfte Scholz zum 2:3. Vogt reagierte in der Folge wütend und spielte sich Chance um Chance heraus. Die dickste lies Schröttle in Minute 75. liegen, als er den Ball 5 Meter vor dem Kasten vorbeidrosch. Knapp 3. Minuten machte er es allerdings besser. Eine Flanke von Beu behauptete Vogts Nr. 17 stark in der Mitte und drehte sich um seinen Gegenspieler. Eine Schusstäuschung und einen furztrockenen Abschluss später stand es 3:3. Die letzten 15. Minuten gestalteten sich anschließend wieder sehr ausgeglichen und die Frage war nur noch, wer den berühmten Lucky Punch landen sollte. In der letzten Minuten kam Reute diesem am nähesten, als der schwach leitende Schiedsrichter abermals auf Elfmeter für die Gäste entschied. Dieses Mal hatte der Fußballgott jedoch ein Einsehen und Stöckler lies die Chance auf das 4:3 liegen. Kurz darauf war Schluss und so endete eine Partie, die keinen Sieger verdient hatte eben genauso.

Vogt liegt mit nunmehr 13 Punkten weiter im Niemandsland der Tabelle, während Reute mit 17 den Anschluss zur Führungsgruppe hält. Am nächsten Wochenende steht nun ein Leckerbissen für jeden Anhänger an, den es geht Auswärts im Lokalderby gegen die SG Waldburg/ Grünkraut. Hier wir man abermals alles geben müssen, um die drei Punkte mit ins Nachbardorf nehmen zu können.

Team 2 konnte die heutige Partie mit 4:3 für sich entscheiden. Torschützen waren dabei der abermals starke Merkulin mit zwei Treffern, sowie Christian Trunk per Elfmeter. Torschütze Nr. 3 war Raphael Buemann, welcher sich so nach langer Verletzungspause also wieder zurückmeldet.


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